Eine Webanwendung der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement der Technischen Universität München

angeboten im Rahmen des FührMINT Projekts
(Führend Wissen Schaffen – Erfolgsfaktoren für Gewinnung und Aufstieg von Frauen in MINT-Führungspositionen in der Wissenschaft, Förderkennzeichen: 01FP1602)

Der FührMINT Gender Decoder hilft Ihnen dabei zu überprüfen, ob Ihre Stellenanzeigen (oder ähnliche Texte) gender-fair formuliert sind. Eine gender-faire Formulierung meint, ob Ihre Stellenanzeigen ein ausgewogenes Verhältnis an agentischen (stereotyp männlichen) und kommunalen (stereotyp weiblichen) Worten enthalten, sodass sich Männer und Frauen gleichermaßen angesprochen fühlen.
Mehr erfahren zu kommunalen und agentischen Worten

Forschung zeigt, dass Stellenanzeigen für männlich dominierte Berufe und Positionen zumeist sehr viele agentische und nur wenige kommunale Worte enthalten – und damit stark männlich konnotiert formuliert sind. Studien belegen zudem, dass diese stark männlich konnotierte Formulierung von Stellenanzeigen dazu führt, dass sich Frauen weniger angesprochen fühlen und eine geringere Bewerbungsintention zeigen, siehe z.B. Gaucher et al. (2010), Hentschel et. al. (2013), Hentschel et al. (2018).
Zu den Literaturhinweisen

So funktioniert der Gender Decoder:

  1. Kopieren Sie den Text, den Sie überprüfen möchten, in das untenstehende Textfeld – Bitte achten Sie darauf, keine persönlichen Daten (z.B. Namen oder E-Mail Adressen von Ansprechpartner*innen) mit in das Textfeld zu kopieren.*
  2. Klicken Sie auf „Stellenanzeige überprüfen“ – Sie erhalten im nächsten Schritt direkt eine Auswertung zu Ihrem Text.

* Wir behalten uns vor, Textsegmente und deren Auswertungsergebnisse zu Forschungszwecken zu speichern. Die wissenschaftliche Auswertung dieser Textsegmente und Auswertungsergebnisse erfolgt aggregiert, vollständig anonymisiert und ausschließlich zu Forschungszwecken. Sollten Sie persönliche Daten in das obenstehende Textfeld kopiert oder eingetragen haben, löschen wir diese aus dem gespeicherten Datensatz, ebenso wie weitere Angaben, die Rückschlüsse auf Personen oder die ausschreibende Organisation zulassen.